Die rechtliche Grundlage für den Umgang mit Abwesenheiten bestimmt maßgeblich, wie Unternehmen ihre Abwesenheitsrichtlinien ausgestalten können. Zu den wichtigsten rechtlichen Grundlagen in Deutschland gehören:
- Bundesurlaubsgesetz (BUrlG): Es regelt den gesetzlichen Mindesturlaub von 24 Werktagen (bei einer 6-Tage-Woche) bzw. 20 Werktagen (bei einer 5-Tage-Woche). Dabei muss der Urlaub im laufenden Kalenderjahr genommen werden, andernfalls verfällt er (Ausnahmen gelten nur bei dringenden Gründen).
- Lohnfortzahlung bei Krankheit: Im Krankheitsfall muss das Unternehmen bis zu sechs Wochen lang die Gehaltszahlungen fortsetzen. Ab der siebten Krankheitswoche übernimmt die Krankenkasse die Zahlung.
- Arbeitsschutzbestimmungen: Regelungen wie Mutterschutz- und Elternzeitgesetze sorgen dafür, dass Mitarbeitende nicht nur geschützt sind, sondern auch klare Vorgaben haben, wie sie ihre Abwesenheiten zu gestalten und zu melden haben.
- Datenschutz (DSGVO): Arbeitgebende müssen darauf achten, dass persönliche und sensible Daten (beispielsweise zu Krankheitsgründen) DSGVO-konform erfasst, gespeichert und verarbeitet werden.



