Viele Händler investieren in Online-Shops, digitale Kassen oder Click & Collect. Doch häufig bleibt ein entscheidender Bereich auf der Strecke: die Personaleinsatzplanung.
Dabei entscheidet gerade sie darüber, ob Kunden einen guten oder schlechten Eindruck von einer Filiale mitnehmen.
Stehen zu wenige Mitarbeiter auf der Fläche, entstehen lange Schlangen an der Kasse, Beratungen fallen kürzer aus und Kunden verlassen das Geschäft möglicherweise ohne Kauf und mit Enttäuschung. Sind dagegen zu viele Mitarbeiter eingeplant, steigen die Personalkosten unnötig an.
Untersuchungen zeigen, dass mehr als 20 % der entgangenen Verkäufe in Filialen auf Probleme im Zusammenhang mit dem Personal zurückzuführen sein können, beispielsweise aufgrund mangelnder Verfügbarkeit oder unzureichender Kundenbetreuung. Gleichzeitig geben 75 % der Kunden an, nach einer hochwertigen Beratung eher bereit zu sein, mehr Geld auszugeben. [boardretailers.org]
Eine moderne Workforce-Management-Software (WFM) löst genau dieses Problem. Sie analysiert Verkaufszahlen, Kundenfrequenzen, Saisonverläufe und weitere relevante Daten, um den tatsächlichen Personalbedarf möglichst präzise vorherzusagen.
So wird sichergestellt, dass genau dann ausreichend Mitarbeiter verfügbar sind, wenn sie wirklich benötigt werden.
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Datenbasierte Entscheidungen statt Bauchgefühl
Früher wurde die Dienstplanung häufig auf Basis von Erfahrungswerten erstellt. Doch im modernen Einzelhandel reichen Schätzungen oft nicht mehr aus. Kundenfrequenzen, saisonale Schwankungen, Aktionszeiträume oder zusätzliche Aufgaben durch Omnichannel-Services verändern den Personalbedarf kontinuierlich.
Eine WFM-Software nutzt diese Daten, um den Personalbedarf präziser vorherzusagen und Ressourcen gezielt einzuplanen. Dadurch lassen sich Über- und Unterbesetzungen vermeiden und gleichzeitig hohe Servicelevels sicherstellen.
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Höhere Servicequalität und zufriedenere Kunden
Die Verfügbarkeit von Mitarbeitern hat einen direkten Einfluss auf das Einkaufserlebnis. Sind ausreichend Mitarbeiter vor Ort, profitieren Kunden von kürzeren Wartezeiten, einer besseren Beratung und einem reibungsloseren Besuch in der Filiale. Gerade in Zeiten steigender Kundenerwartungen wird dies zu einem wichtigen Wettbewerbsvorteil.
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Personalkosten gezielt optimieren
Personalkosten zählen zu den größten Kostenfaktoren im Einzelhandel. Eine WFM-Software sorgt dafür, dass Personalressourcen bedarfsgerecht eingesetzt werden. Dadurch werden unnötige Überbesetzungen reduziert, ohne dass die Servicequalität darunter leidet.
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Omnichannel-Prozesse effizient abbilden
Je stärker Online- und Offline-Handel miteinander verschmelzen, desto komplexer werden die Aufgaben in den Filialen. Mitarbeiter beraten nicht mehr ausschließlich Kunden auf der Verkaufsfläche. Sie bearbeiten gleichzeitig Online-Bestellungen, kümmern sich um Click-&-Collect-Aufträge oder unterstützen bei Retouren.
Eine WFM-Software hilft dabei, diese zusätzlichen Aufgaben in die Personalplanung zu integrieren und genügend Kapazitäten für alle Prozesse bereitzustellen.
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Führungskräfte und Mitarbeiter entlasten
Die Vorteile einer WFM-Software gehen weit über die reine Schichtplanung hinaus. Filialleiter sparen wertvolle Zeit bei der Planung, kurzfristige Änderungen lassen sich schneller organisieren und Mitarbeiterwünsche können automatisch berücksichtigt werden. Das sorgt für mehr Transparenz, Fairness und Zufriedenheit im Team.
Gerade deshalb ist Workforce Management heute weit mehr als ein Planungstool. Es bildet die Grundlage dafür, digitale Prozesse, Omnichannel-Services und kundenorientierte Filialabläufe erfolgreich miteinander zu verbinden und gehört damit zu den wichtigsten Bausteinen der Digitalisierung im Einzelhandel.