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Digitalisierung im Einzelhandel | 5 Gründe für WFM

Digitalisierung im Einzelhandel: 5 Gründe, warum Workforce Management immer wichtiger wird

Digitalisierung im Einzelhandel: 5 Gründe, warum Workforce Management immer wichtiger wird

Wer jetzt nicht digitalisiert, verliert Kunden.

Viele Einzelhändler denken bei Digitalisierung zuerst an Online-Shops, Apps oder Self-Service-Angebote. Das ist verständlich, schließlich sind genau diese Technologien für Kunden sichtbar. Doch Digitalisierung umfasst weit mehr als die digitale Kundenschnittstelle. Wer online bestellt, erwartet eine pünktliche Lieferung oder Abholung in der Filiale. Wer sich vorab im Webshop informiert, möchte online alle wichtigen Informationen zu Verfügung gestellt bekommen oder vor Ort kompetent beraten werden. Und wer das Geschäft betritt, möchte weder vor leeren Regalen stehen noch lange an der Kasse warten.

Damit digitale Services ihr volles Potenzial entfalten können, müssen deshalb auch die Prozesse hinter den Kulissen funktionieren. Warenbestände, Kundenservice und Personaleinsatzplanung müssen optimal aufeinander abgestimmt sein. Die entscheidende Frage lautet dabei: Sind zur richtigen Zeit genügend Mitarbeiter für Beratung, Verkauf, Warenverräumung oder die Bearbeitung von Click-&-Collect-Bestellungen verfügbar?

Dass diese Entwicklung längst Realität ist, zeigen aktuelle Zahlen. Laut einer Studie von Bitkom verkaufen inzwischen 85 % der Händler sowohl online als auch stationär. Gleichzeitig geben 68 % der Unternehmen an, bei der eigenen Digitalisierung noch Nachholbedarf zu haben.

Die Herausforderung besteht daher nicht mehr darin, einen zusätzlichen Vertriebskanal bereitzustellen. Vielmehr müssen Händler sicherstellen, dass digitale Angebote und operative Abläufe nahtlos ineinandergreifen. Erst dann wird Digitalisierung zu einem echten Wettbewerbsvorteil.

Inhalt

Was bedeutet Digitalisierung im Einzelhandel?

Digitalisierung im Einzelhandel ist weit mehr als die Einführung neuer Verkaufskanäle. Sie sorgt dafür, dass alle Bereiche eines Unternehmens besser miteinander vernetzt arbeiten. Denn ein Online-Shop allein macht noch keinen modernen Händler. Erst wenn Warenbestände, Kundenservice und Personaleinsatzplanung ineinandergreifen, entstehen reibungslose Abläufe. Genau deshalb umfasst Digitalisierung nicht nur die Kundenseite, sondern auch Prozesse im Hintergrund, die für einen erfolgreichen Geschäftsbetrieb entscheidend sind. 

Besonders die Personaleinsatzplanung (PEP) wird dabei häufig unterschätzt. Schließlich nützt die beste Technologie wenig, wenn zu Stoßzeiten nicht genügend Mitarbeitende vor Ort sind oder Personalressourcen nicht optimal verteilt werden. Genau hier setzt Workforce Management (WFM) an: Es verknüpft Bedarfsvorhersage, Schichtplanung, Skill Management, Zeiterfassung und SelfService zu einem datenbasierten Steuerungssystem. Die PEP ist das operative Herzstück dieses Systems, denn sie übersetzt Prognosen und Regeln in konkrete Dienstpläne, sodass zur richtigen Zeit die passenden Mitarbeitenden mit den benötigten Fähigkeiten vor Ort sind. So stellt WFM sicher, dass digitale Services und Filialabläufe wirklich zusammenspielen. 

Eine erfolgreiche Digitalisierung im Einzelhandel verbindet daher digitale Kundenerlebnisse mit effizienten Prozessen hinter den Kulissen. Nur wenn beides zusammenspielt, profitieren Unternehmen, Mitarbeitende und Kundinnen und Kunden gleichermaßen. 

Nachhaltiges Workforce Management-Junger Mann aus dem Handel

Zu den wichtigsten Bausteinen der Digitalisierung im Einzelhandel gehören:

  • Digitale Personaleinsatzplanung zur bedarfsgerechten Steuerung von Mitarbeitern. 
  • Omnichannel-Strategien wie Click & Collect, Click & Reserve und digitale Verfügbarkeitsanzeigen. 
  • Echtzeitdaten und Prognosen, um Kundenfrequenzen, Personalbedarf und Filialprozesse besser zu steuern. 

Omnichannel-Services: Wie erreichen Einzelhändler Kunden über alle Kanäle hinweg?

Der moderne Einzelhandel findet längst nicht mehr nur in der Filiale statt. Kunden wechseln heute ganz selbstverständlich zwischen Online-Shop, Smartphone und Ladengeschäft. Für sie ist das ein einziger Einkaufsvorgang, unabhängig davon, welchen Kanal sie gerade nutzen.

Genau deshalb setzen immer mehr Händler auf Omnichannel-Services wie Click & Collect, Click & Reserve oder digitale Verfügbarkeitsanzeigen. Diese Angebote schaffen Flexibilität und erhöhen den Komfort für Kunden.

Doch hinter jedem dieser Services stehen Prozesse, die zuverlässig funktionieren müssen. Eine Online-Bestellung muss rechtzeitig bearbeitet, die Ware bereitgestellt und bei der Abholung ausreichend Personal verfügbar sein. Gleichzeitig dürfen Beratung, Warenverräumung und Kassenbesetzung nicht leiden.

Omnichannel-Service  Zusätzliche Anforderungen an die Filiale  Wie Workforce Management unterstützt 
Click & Collect  Bestellungen kommissionieren und zur Abholung bereitstellen  Berücksichtigt zusätzliche Arbeitszeiten in der Personalplanung 
Click & Reserve  Reservierte Artikel prüfen und zurücklegen  Plant ausreichend Kapazitäten für Reservierungsprozesse ein 
Online-Verfügbarkeitsanzeige  Bestandsdaten müssen aktuell und korrekt sein  Schafft Freiräume für Warenpflege und Bestandskontrollen 
Retouren in der Filiale  Bestandsdaten müssen aktuell und korrekt sein  Berücksichtigt zusätzliche Aufgaben im Tagesgeschäft 
Online-Beratung & Terminbuchung  Retouren annehmen, prüfen und bearbeiten  Plant qualifizierte Mitarbeiter gezielt für Beratungstermine ein 
Omnichannel-Kundenservice  Kunden benötigen feste Beratungszeiten  Unterstützt eine bedarfsgerechte Personaleinsatzplanung über alle Aufgaben hinweg 

Hier zeigt sich, wie eng Omnichannel und Workforce Management miteinander verbunden sind. Je mehr Kanäle ein Händler seinen Kunden anbietet, desto wichtiger wird es, Personalressourcen optimal zu planen. Eine Workforce Management Software wie die von plano hilft dabei, die zusätzlichen Aufgaben in den Filialalltag zu integrieren und den Personaleinsatz an die tatsächliche Nachfrage anzupassen. So lassen sich digitale Services anbieten, ohne dass die Servicequalität auf der Verkaufsfläche darunter leidet. 

Dadurch entsteht ein Einkaufserlebnis, das Kunden heute erwarten: flexibel, bequem und unabhängig davon, ob sie online, mobil oder direkt in der Filiale einkaufen. 

5 Gründe warum eine Workforce Management Software ein wichtiger Bestandteil der Digitalisierung im Einzelhandel ist

Viele Händler investieren in Online-Shops, digitale Kassen oder Click & Collect. Doch häufig bleibt ein entscheidender Bereich auf der Strecke: die Personaleinsatzplanung. 

Dabei entscheidet gerade sie darüber, ob Kunden einen guten oder schlechten Eindruck von einer Filiale mitnehmen. 

Stehen zu wenige Mitarbeiter auf der Fläche, entstehen lange Schlangen an der Kasse, Beratungen fallen kürzer aus und Kunden verlassen das Geschäft möglicherweise ohne Kauf und mit Enttäuschung. Sind dagegen zu viele Mitarbeiter eingeplant, steigen die Personalkosten unnötig an. 

Untersuchungen zeigen, dass mehr als 20 % der entgangenen Verkäufe in Filialen auf Probleme im Zusammenhang mit dem Personal zurückzuführen sein können, beispielsweise aufgrund mangelnder Verfügbarkeit oder unzureichender Kundenbetreuung. Gleichzeitig geben 75 % der Kunden an, nach einer hochwertigen Beratung eher bereit zu sein, mehr Geld auszugeben. [boardretailers.org]

Eine moderne Workforce-Management-Software (WFM) löst genau dieses Problem. Sie analysiert Verkaufszahlen, Kundenfrequenzen, Saisonverläufe und weitere relevante Daten, um den tatsächlichen Personalbedarf möglichst präzise vorherzusagen. 

So wird sichergestellt, dass genau dann ausreichend Mitarbeiter verfügbar sind, wenn sie wirklich benötigt werden.

  1. Datenbasierte Entscheidungen statt Bauchgefühl

Früher wurde die Dienstplanung häufig auf Basis von Erfahrungswerten erstellt. Doch im modernen Einzelhandel reichen Schätzungen oft nicht mehr aus. Kundenfrequenzen, saisonale Schwankungen, Aktionszeiträume oder zusätzliche Aufgaben durch Omnichannel-Services verändern den Personalbedarf kontinuierlich. 

Eine WFM-Software nutzt diese Daten, um den Personalbedarf präziser vorherzusagen und Ressourcen gezielt einzuplanen. Dadurch lassen sich Über- und Unterbesetzungen vermeiden und gleichzeitig hohe Servicelevels sicherstellen. 

  1. Höhere Servicequalität und zufriedenere Kunden

Die Verfügbarkeit von Mitarbeitern hat einen direkten Einfluss auf das Einkaufserlebnis. Sind ausreichend Mitarbeiter vor Ort, profitieren Kunden von kürzeren Wartezeiten, einer besseren Beratung und einem reibungsloseren Besuch in der Filiale. Gerade in Zeiten steigender Kundenerwartungen wird dies zu einem wichtigen Wettbewerbsvorteil. 

  1. Personalkosten gezielt optimieren

Personalkosten zählen zu den größten Kostenfaktoren im Einzelhandel. Eine WFM-Software sorgt dafür, dass Personalressourcen bedarfsgerecht eingesetzt werden. Dadurch werden unnötige Überbesetzungen reduziert, ohne dass die Servicequalität darunter leidet. 

https://plano-wfm.com/de-de/kalkulator-einsparpotential-berechnen/ 

  1. Omnichannel-Prozesse effizient abbilden

Je stärker Online- und Offline-Handel miteinander verschmelzen, desto komplexer werden die Aufgaben in den Filialen. Mitarbeiter beraten nicht mehr ausschließlich Kunden auf der Verkaufsfläche. Sie bearbeiten gleichzeitig Online-Bestellungen, kümmern sich um Click-&-Collect-Aufträge oder unterstützen bei Retouren. 

Eine WFM-Software hilft dabei, diese zusätzlichen Aufgaben in die Personalplanung zu integrieren und genügend Kapazitäten für alle Prozesse bereitzustellen. 

  1. Führungskräfte und Mitarbeiter entlasten

Die Vorteile einer WFM-Software gehen weit über die reine Schichtplanung hinaus. Filialleiter sparen wertvolle Zeit bei der Planung, kurzfristige Änderungen lassen sich schneller organisieren und Mitarbeiterwünsche können automatisch berücksichtigt werden. Das sorgt für mehr Transparenz, Fairness und Zufriedenheit im Team. 

Gerade deshalb ist Workforce Management heute weit mehr als ein Planungstool. Es bildet die Grundlage dafür, digitale Prozesse, Omnichannel-Services und kundenorientierte Filialabläufe erfolgreich miteinander zu verbinden und gehört damit zu den wichtigsten Bausteinen der Digitalisierung im Einzelhandel.

 

Warum wird Workforce Management künftig zum Wettbewerbsvorteil?

Neue Vertriebskanäle, steigende Kundenerwartungen und ein anhaltender Fachkräftemangel stellen Händler kontinuierlich vor neue Herausforderungen. Gleichzeitig wird die Filiale immer mehr zum zentralen Knotenpunkt, an dem Verkauf, Beratung, Logistik und Omnichannel-Services zusammenlaufen. 

Dadurch verändert sich auch die Rolle der Personaleinsatzplanung. Sie ist heute nicht mehr nur eine organisatorische Aufgabe, sondern ein wichtiger Bestandteil der Unternehmensstrategie. Schließlich entscheidet sie darüber, ob digitale Services zuverlässig funktionieren, Mitarbeiter produktiv eingesetzt werden und Kunden die Servicequalität erhalten, die sie erwarten. 

Unternehmen, die ihre Personalplanung frühzeitig digitalisieren und auf datenbasierte Prozesse setzen, schaffen die Voraussetzungen für mehr Flexibilität und eine höhere Reaktionsfähigkeit.  

Genau darin liegt künftig ein entscheidender Wettbewerbsvorteil: Wer Personalressourcen intelligent steuert, kann schneller auf Marktveränderungen reagieren, Servicequalität sichern und digitale Geschäftsmodelle erfolgreich unterstützen. 

Workforce Management entwickelt sich damit von einem reinen Planungstool zu einem strategischen Baustein für die Zukunftsfähigkeit des Einzelhandels. 

Digitalisierung im Einzelhandel live erleben: Besuchen Sie uns auf der Zukunft Personal Europe

Die Digitalisierung im Einzelhandel entwickelt sich rasant. Wer sich über aktuelle Entwicklungen, Best Practices und moderne Lösungen zur Optimierung der Personaleinsatzplanung informieren möchte, hat dazu auf der Zukunft Personal Europe (ZPE) die ideale Gelegenheit. 

Auch wir sind auf der ZPE vertreten und zeigen, wie moderne Workforce-Management-Lösungen Einzelhändler dabei unterstützen können, Personalkosten zu optimieren, Mitarbeiter effizienter einzusetzen und gleichzeitig die Servicequalität in den Filialen zu verbessern. 

Besuchen Sie uns vor Ort und erfahren Sie, wie sich digitale Personaleinsatzplanung als wichtiger Baustein der Digitalisierung im Einzelhandel erfolgreich in die Praxis umsetzen lässt. Wir freuen uns auf den persönlichen Austausch und spannende Gespräche rund um die Zukunft des Handels. 

Sie finden uns auf der Zukunft Personal Europe in Halle 4.2 

Vereinbaren Sie gerne vorab einen Termin mit unserem Team und erleben Sie Workforce Management live im Einsatz. 

Carolin Holstein, Marketing & PR, plano solutions gmbh

Carolin Holstein

Marketing & PR

Carolin Holstein betreut die redaktionellen Inhalte dieses Blogs und ist im Bereich Marketing/PR tätig. Mit ihrer klaren, zielgruppengerechten Sprache bereitet sie komplexe Themen verständlich und praxisnah auf. Durch die regelmäßige Erstellung von redaktionellen Inhalten hat sie vielfältiges Wissen im Workforce Management aufgebaut und verbindet damit Marketingkompetenz mit fachlicher Tiefe.

Sie möchten mehr erfahren?

Weitere Informationen zu unserer Workforce Management-Software und den
Einsatzgebieten erhalten Sie hier: 

→ Workforce Management von plano 

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